Tagblatt 14. November 2014

Schmutzige Hände gehören dazu

 

 

AMRISWIL. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Egelmoos und Grenzstrasse, die vor der Berufswahl stehen, konnten bei über 40 Firmen reinschauen. Viele zeigten sich beeindruckt von der Vielseitigkeit der vorgestellten Berufe.

HUGO BERGER

  

Welchen Beruf soll ich lernen? Vor dieser Frage stehen etliche Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule jedes Jahr. Um ihnen den Entscheid zu erleichtern, organisiert der Gewerbeverein Amriswil zusammen mit der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri die Berufsinformations-Nachmittage. In kleinen Gruppen konnten die Jugendlichen auch diese Woche über 40 Firmen in Amriswil und Umgebung besichtigen.

Bei der Zweifel Metall AG treffen an diesem Nachmittag vier Schüler ein, die sich für den Beruf des Anlagen- und Apparatebauers interessieren. Welch vielseitige Ausbildung die Lernenden in diesem modernen Betrieb erwartet, erfahren sie auf vom Fachmann Daniel Benz auf einem Rundgang. Er muss da und dort seine Stimme erheben, um im Lärm der Maschinen und dem Hämmern der Schlosser verstanden zu werden.

Gutes Vorstellungsvermögen

«Es braucht ein gutes Vorstellungsvermögen, um ein Werkstück nach einer Zeichnung zu fertigen», erklärt Daniel Benz den Schülern. Überrascht erfahren die Schüler, dass ein Schweissroboter richtig programmiert komplizierte Teile wie Schaltschränke wie von Geisterhand gesteuert zusammenschweissen kann. Staunen auch beim automatisierten Blechlager, in welchem die verschiedenen Bleche gelagert und der Produktion auf Knopfdruck zur Verfügung stehen. «Das ist alles sehr eindrücklich und interessant», lautet denn schliesslich auch die einhellige Meinung der vier Schüler.

Anforderungen sind hoch

Daniel Benz verschwieg nicht, dass der Beruf des Anlagen- und Apparatebauers grosse Anforderungen an den Lernenden stellt. Auch strich er die Nachteile heraus: «Man ist am Abend müde und hat schmutzige Hände, das gehört dazu.»


Tagblatt 8. November 2014

Einer wird schnuppern

 

Der Gewerbeverein Amriswil wertet die Ergebnisse der ersten Handwerkerwoche zum Heranführen von Talenten aus. Bei einer zweiten Auflage wollen die Organisatoren noch vermehrt Kantonsschul-Kandidaten für das Projekt gewinnen.

RITA KOHN

  

AMRISWIL. Das Ziel ist nicht ganz erreicht. Trotzdem sieht der Gewerbeverein Amriswil die erste Handwerkerwoche für E-Schüler als Erfolg. Denn zwischen den beteiligten Firmen und den interessierten Jugendlichen kam es zu einem für beide Seiten spannenden Austausch. So fällt die Bilanz des Gewerbevereins Amriswil auch grundsätzlich positiv aus. Dass es noch Verbesserungspotenzial gibt, stellt Richard Hungerbühler nicht in Frage. Der Vizepräsident des Gewerbevereins gehört zu denen, die die Handwerkerwoche von der Idee bis zur Durchführung betreut haben.

«Es ist uns gelungen, die Jugendlichen in einer verhältnismässig kurzen Zeitspanne mit mehreren Handwerksberufen vertraut zu machen», sagt er. Und er habe auch bei den Firmen eine grosse Bereitschaft gespürt, Zeit in das Projekt zu investieren.

Noch nicht die Richtigen

Beim Feedbackanlass mit den beteiligten Firmen, den Lehrkräften und Schulleiter Bernhard Windler kommt zum Ausdruck, dass noch nicht ganz die richtigen Schülerinnen und Schüler für die Handwerkerwoche gewonnen werden konnten. Ausgerichtet war das Projekt primär auf Jugendliche, die für sich eine akademische Laufbahn ins Auge fassen. Sie sollten die Möglichkeit erhalten, die Aufstiegs- und Berufschancen im Handwerk kennen zu lernen, bevor sie sich definitiv für die Kantonsschule und ein Studium entscheiden. «Diese Schülerinnen und Schüler haben sich für das Projekt aber nicht gemeldet», zieht Lehrerin Susanne Landolt Mayer Bilanz. Es hätten sich aus ihrer Sicht auch einige Jugendliche für das Projekt beworben, die dafür nicht geeignet waren.

Richard Hungerbühler weiss um diese Problematik. Er ist überzeugt, dass es immer auch Bewerbungen geben wird, bei denen die Motivation eine andere sei, als die gewünschte. Dies müsse man aber wohl in Kauf nehmen, wolle man die Türen möglichst weit offen halten. Schliesslich dürfe man nicht erwarten, dass die Jugendlichen durch die eine Woche eine völlig neue Einstellung zur Berufswelt bekämen. Wichtig sei, dass das Handwerk und die Chancen, die die einzelnen Sparten böten, als Alternative zu traditionellen Berufswünschen wahrgenommen würden. Dieses Ziel zumindest wurde beim einen oder anderen Jugendlichen im Rahmen der Handwerkerwoche erreicht.

Handwerk statt Informatik

Mindestens einer der dreizehn Jugendlichen, die beim Pilotprojekt mitwirkten, habe sich nämlich dazu entschieden, eine handwerkliche Berufslehre zu machen, statt einen Ausbildungsplatz in der Informatik zu suchen. Andere Jugendliche hingegen kamen zum Schluss, dass das Handwerk ihnen nicht zusagen würde und sie einen kaufmännischen Beruf oder die Informatik vorzögen.

Einer der dreizehn Jugendlichen hingegen hat sich spontan dazu entschieden, dem ersten Eindruck einen vertieften Einblick folgen zu lassen und hat sich bereits für eine einwöchige Schnupperlehre beworben. «Das ist ein positives Ergebnis», sagt Richard Hungerbühler.

Es geht über die Eltern

Im Feedbackgespräch taucht die Frage auf, wie das eigentliche Zielpublikum, die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsschule, für das Projekt gewonnen werden könnte. «Es geht vor allem über die Eltern», kommen sowohl die anwesenden Lehrkräfte wie auch die Firmeninhaber zum Schluss. «Hinter dem Wunsch nach einer akademischen Laufbahn steckt ganz oft der Wunsch der Eltern, ihrem Kind eine möglichst gute Zukunft zu sichern», sagt Lehrerin Julia Rosenberger, die ebenfalls an der Konzeption der Handwerkerwoche beteiligt gewesen ist. Deshalb sei es wichtig, die Eltern mit den Chancen des Handwerksberufs vertraut zu machen. «Viele sind sich dessen nicht bewusst, dass ein Studium nicht zwingend bedeutet, dass das Kind dann auch einen Arbeitsplatz findet», sagt Richard Hungerbühler. Da habe ein guter Handwerker ganz andere Chancen.

Das zustimmende Gemurmel unter den Firmeninhabern beweist, dass diese Auffassung allgemein geteilt wird. «Ein Handwerker muss keine Angst davor haben, keine Arbeit zu finden», sagt einer der Firmeninhaber. Im Gegenteil, heute seien gute Handwerker gesucht und junge Berufsleute, die sich weiterbilden wollten, hätten viele Aufstiegschancen.

Projekt wird weitergeführt

Zum Schluss steht fest: Das Projekt soll trotz einiger Anfangsschwierigkeiten weitergeführt werden. Es werde auch von anderen Gewerbevereinen mit grossem Interesse verfolgt, berichtet Gewerbevereinspräsident Christoph Roth. Denn überall sei das Problem das selbe: Die guten Schüler würden eine schulische Laufbahn vorziehen und fehlten als künftige Chefs.


Tagblatt 22.Oktober 2014

 

Gewerbe wirft Blick auf Entsorgung

 

AMRISWIL. Der Gewerbeverein Amriswil besuchte die Muldenzentrale Oberthurgau. Die Gäste liessen sich von den Inhabern in die Geheimnisse des Recyclings einweihen und staunten über die ausgeklügelte Anlage und die verarbeiteten Mengen von Recyclingmaterial.

RITA KOHN

  

«Ich weiss nicht, wie wir das vorher gemacht haben.» Heinz Brühlmann schüttelt lachend den Kopf. Noch bis vor ein paar Monaten hat die Muldenzentrale Oberthurgau an der Kreuzlingerstrasse mit wenig Platz haushalten müssen. Nun ist der Neubau bezogen, und die Arbeit kann effizienter erledigt werden.

Darüber, was hier an Arbeit geleistet wird, staunten aber auch die Gäste, die an diesem Abend die Anlage kennenlernen dürfen. «Ich habe den Tag der offenen Türe verpasst», sagt ein Besucher und blickt sich neugierig um. «Das ist ja schon gewaltig, was hier alles zusammenkommt.» Während er das sagt, knirscht und rattert es im Hintergrund. Ein Schienenkran schichtet Altholz. «Es gibt unzählige Arten von Altholz», sagt Heinz Brühlmann und zählt auf, welches die gängigsten Altholz-Varianten sind, die hier angeliefert werden.

Entsorgen bis 22 Uhr

Die Gäste aus den Reihen des Gewerbevereins Amriswil haben an diesem Abend teilweise gleich zwei Fragen geklärt: zum einen, wo sie als Gewerbetreibende die recyclingfähigen Abfälle ihrer Betriebe entsorgen können, und zum anderen, was mit den Abfällen passieren soll, die im Haushalt anfallen.

«Alles, was ein entsprechendes Symbol hat, kann recycliert werden», sagt Heinz Brühlmann während der Führung durch die Entsorgungsanlage, die der Öffentlichkeit von 7 bis 22 Uhr täglich (mit Ausnahme des Sonntags) zur Verfügung steht. Leider würde hier auch immer wieder illegal oder falsch entsorgt. Heinz Brühlmann weist auf die Überwachungskameras hin: «Die mussten wir aus diesem Grund installieren.»

Auf neue Situation reagieren

Recyceln heisst auch, immer wieder auf eine neue Situation einzugehen. Für die Muldenzentrale Oberthurgau etwa steht derzeit die Einrichtung von zwei neuen Sammelbereichen an. So wird bereits in nächster Zeit die Sammlung von Tetrapackungen aufgenommen. Hier gebe es bereits gute Wege, das Material dem Recycling zuzuführen. Skeptischer ist Heinz Brühlmann, wenn es um die Plastikhohlkörper geht. «Da stimmen für uns die Abläufe noch nicht. Erst, wenn das Thema geklärt ist, werden wir dieses Gut annehmen.»

20 000 Tonnen Material werden in der Muldenzentrale jährlich etwa angenommen. Ein Viertel davon wird verbrannt, der Rest kann in irgend einer Form der Wiederverwertung zugeführt werden. Die Annahmemenge ist noch steigerungsfähig. Die Bewilligung für bis zu 40 000 Tonnen liegt vor.

Beeindruckt von den Dimensionen und den Hintergründen des Recyclings nutzen die Gewerbetreibenden den anschliessenden Apéro, um über Energiefragen und die Frage von Nachhaltigkeit und Wertstoffen zu diskutieren. Es war mit über 75 Anmeldungen eine grosse Gruppe, die da zusammenkam.


Tagblatt 19. Oktober 2014


Tagblatt 14. Juni 2014

 

Krapf AG öffnet ihre Türen für den Gewerbeverein

 

AMRISWIL. Die Krapf AG ist die führende Firma bei der Herstellung von Aluminium-Dreiseitenkippern auf Lieferwagen. Ladebrücken mit und ohne Blachenverdeck, Anhängerzüge und Reparaturen gehören zu den Kernkompetenzen.

MONIKA KRATTINGER

  

AMRISWIL. Die Krapf AG ist die führende Firma bei der Herstellung von Aluminium-Dreiseitenkippern auf Lieferwagen. Ladebrücken mit und ohne Blachenverdeck, Anhängerzüge und Reparaturen gehören zu den Kernkompetenzen. Rolf Krapf, Murielle Keller und Sebastian Hildebrand bilden die Geschäftsleitung. Das Trio stellte dieser Tage 60 Mitgliedern des Gewerbevereins Amriswil die beeindruckende Welt des Fahrzeugbaus vor.

Vertrauen ist wichtig

«Hinter unserer Arbeit steckt Perfektion», betonte Krapf. Im Transportgewerbe werde Vertrauen grossgeschrieben. «Tagtäglich bauen unsere Kunden auf die Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge. Denn seit mehr als 150 Jahren bürgt der Name Krapf für Know-how und Qualität im Fahrzeugbau.» Da die Aufbauten vollständig im Hause in Amriswil hergestellt würden, garantiere man eine sehr hohe Qualität, erklärte Krapf den Zuhörern.

Hohe Ansprüche der Kunden

Die Fahrzeuge der Krapf AG seien darauf ausgelegt, den Ansprüchen von Unternehmern und Fahrern gerecht zu werden, führte Krapf aus. Nach dem Rundgang offerierte die Firma den Mitgliedern des Gewerbevereins Amriswil einen Apéro.


Tagblatt 21. Mai 2014

Handwerk sucht künftige Chefs

 

Die Amriswiler Handwerksbetriebe suchen qualifizierten Nachwuchs. Sie wollen nun begabten Schülerinnen und Schülern ihre Berufe und die damit verbundenen Aufstiegsmöglichkeiten näherbringen.

RITA KOHN

  

AMRISWIL. «Das Handwerk geht vergessen.» Richard Hungerbühler weiss, wovon er spricht. Der Amriswiler arbeitet für die Bauunternehmung Stutz AG in Hatswil. Es ist einer jener Betriebe, die Lehrlinge auf allen möglichen Bauberufen ausbildet. Unter anderem Maurer. «Wer Maurer lernt und das Zeug dazu hat, kann es weit bringen», sagt Hungerbühler. So etwa zum Polier, einem heute überaus willkommenen Mitarbeiter.

Auch Christoph Roth kennt das Problem. «Dem Gewerbe gehen die Führungskräfte aus», sagt der Präsident des Amriswiler Gewerbevereins. Um als Handwerker die Karriereleiter bis ganz nach oben zu klettern, sind entsprechende Fähigkeiten nötig. Doch die guten Schülerinnen und Schüler lassen die Handwerksberufe meist links liegen und streben eine schulische Ausbildung an.

Besser bekanntmachen

Dem will der Gewerbeverein Amriswil nun etwas entgegen- setzen. «Wir müssen unsere Berufe und ihre Chancen besser bekanntmachen», sind sich Roth und Hungerbühler einig. Denn auch viele E-Schüler würden hervorragende Qualitäten für das Erlernen eines Handwerks mitbringen. «Leider sind ihnen oft die Möglichkeiten gar nicht bekannt, die sie hier haben.»

In diesem Jahr werden es versuchsweise zehn Mädchen und Buben der zweiten Sekundarklassen sein, die die Möglichkeit haben werden, die verschiedenen Gewerbebetriebe und ihre Berufe genauer kennenzulernen. Eine Woche Zeit räumt ihnen die Schule dafür ein. In dieser Woche werden die Jugendlichen Einblick in verschiedene Berufsbilder bekommen, statt die Schule zu besuchen. «Es geht nicht um die traditionelle Schnupperlehre», betont Christoph Roth. Vielmehr sei es eine Chance für begabte Jugendliche, sich mit den Berufsbildern intensiver auseinanderzusetzen und unter Umständen für sich selber einen passenden Ausbildungsweg zu finden.

Es gehe dabei keineswegs darum, die Berufsberatung zu umgehen, machen die beiden Gewerbevertreter klar. Die Jugendlichen sollen durch das neue Projekt einzig eine bessere Übersicht über die verschiedenen Berufe erhalten.

Eltern einbeziehen

Die Vertreter des Gewerbevereins sind sich dessen bewusst, dass sie die Chancen, die die einzelnen Handwerksberufe bieten, nicht nur den Jugendlichen, sondern auch den Eltern näherbringen müssen. Das soll über den Elternabend der Schule geschehen. Bisher sei da vor allem über weiterführende Schulen informiert worden, nun soll das Gewerbe den selben Stellenwert erhalten, freut sich Richard Hungerbühler. Generell biete die Schule Hand, um das neue Projekt des Gewerbes umzusetzen. Auch die beiden Klassenlehrer des Jahrgangs, der nun erstmals in den Genuss des Angebots kommen soll, würden die Initiative des Gewerbes unterstützen.

Verläuft das Projekt nach den Sommerferien erfolgreich, will das Gewerbe prüfen, ob mehr als zehn Schülerinnen und Schüler dafür in Betracht kommen. «Zunächst müssen wir uns beschränken, um zu sehen, wie das, was wir entwickelt haben, funktioniert», sagt Richard Hungerbühler. Schliesslich gehe es darum, gezielt jene Schülerinnen und Schüler anzusprechen, die eine Affinität zum Handwerk entwickelt hätten und für die eine entsprechende Ausbildung auch wirklich eine Option sein könnte. Deshalb würden die Teilnehmer ausgewählt.

Tagblatt 14. April 2014

 

Dem Gewerbe gehen die Fachkräfte aus

 

Der Gewerbeverein Amriswil blickt optimistisch in die Zukunft. Präsident Christoph Roth zeigt die Chancen des Gewerbes auf. Erich Schrepfer tritt nach zehn Jahren als Vizepräsident zurück. Neu in den Vorstand gewählt wird Simone Himmelberger.

HUGO BERGER

 

HAGENWIL. Präsident Christoph Roth zeichnet an der Generalversammlung des Gewerbevereins Amriswil im Schloss Hagenwil ein optimistisches Konjunkturbild für den Wirtschaftsraum Thurgau. Der Arbeitsmarkt sei nach wie vor angespannt, Fachkräfte seien rar und die Arbeitslosenquote befinde sich auf tiefen Niveau.

Hingegen ist gemäss Roth die Stimmung im Thurgauer Detailhandel durchzogen. Schmerzlich für die Fachgeschäfte sei der Umstand, dass jährlich 4,5 Milliarden Franken ins grenznahe Ausland abwanderten.

Stadt packt Projekte an

Ein gutes Zeugnis stellt Christoph Roth der Stadt Amriswil aus. «Unsere Stadt ist zukunftsorientiert, packt Projekte an, so wird die Infrastruktur laufend erneuert.» Als Beispiele erwähnte Roth verschiedene aktuelle Projekte der Stadt, so etwa die Neugestaltung der Bahnhofstrasse, den Bau des geplanten Feuerwehrzentrums und auch das neu erbaute Kinderhaus Floh, das im vergangenen Herbst dank einer Bürgschaft der Stadt über 3,3 Millionen Franken verwirklicht werden und seinen Betrieb aufnehmen konnte. Zum Bau dieser Kindertagesstätte habe als Träger auch der Gewerbeverein Amriswil einen Beitrag geleistet.

Neues Vorstandsmitglied

Erich Schrepfer trat nach zehn Jahren als Vizepräsident zurück. Für seine geleistete Arbeit wurde er mit Dank und einem Blumenstrauss verabschiedet. Als neues Vorstandsmitglied wählten die 48 anwesenden Gewerbevereinsmitglieder einstimmig Simone Himmelberger.

Christoph Roth wurde als Präsident einstimmig für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden die übrigen Vorstandsmitglieder.

Mit acht Neueintritten und vier Abgängen zählt der Gewerbeverein aktuell 230 Mitglieder. Den beiden im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Ruedi Haldner und Leo Hollenstein gedachte die Versammlung mit einer Schweigeminute.

Die Rechnung des Gewerbevereins schliesst bei einem Aufwand von 39 427 Franken mit einem kleinen Vorschlag von 2877 Franken ab.